
Team
Eine Familie.
Kein Franchise.
Wing Tsun war ursprünglich ein Familiensystem. Bei uns ist es das bis heute – auf und neben der Matte.

Sigung · Gründer des WTES
Wolfgang Haug
Trainiert Wing Tsun seit 1988, unterrichtet seit 1993 und seit 2007 hauptberuflich. 2010 erhielt er den Meistertitel. Er hat eine einmalige Verbindung zwischen Tradition und realistischer Anwendung geschaffen – das Wing Tsun Escrima System.
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Der Beginn einer Leidenschaft
Sigung Wolfgang Haug interessierte sich seit frühester Kindheit für die asiatischen Kampfkünste. Besonders faszinierten ihn Kämpfer mit schnellen, spektakulären Beintechniken, die er heimlich mit Freunden übte, da sein Vater den Kampfkünsten äußerst kritisch gegenüberstand und ihm entsprechendes Training verbot. 1985 lernte er einen Ju-Jutsu-Schüler kennen, angeblich 1. Dan, mit dem er weiter heimlich trainierte. Als er zufällig Zeuge einer Auseinandersetzung dieses Mannes mit einem Kneipenschläger wurde, die deutlich zugunsten des Kneipenschlägers ausging, schloss er, dass er mit dem Falschen trainierte.
In einem Boxer mit Ju-Jutsu-Kenntnissen fand er schließlich einen neuen „Lehrer“ und besuchte mit ihm heimlich sogar eine Ju-Jutsu-Schule in der weiteren Umgebung. 1988 sah er bei einem Freund eine Wing-Tsun-Zeitschrift. Dessen Bruder, bereits im 8. Schülergrad, überwältigte bei einem Straßenfest einen weitaus größeren, randalierenden Mann scheinbar völlig mühelos und unspektakulär. Für Wolfgang war klar: Diese Kampfkunst musste er erlernen. Nach scheinbar endlosen Diskussionen mit seinem Vater durfte er „offiziell“ Wing Tsun trainieren.
Lebensinhalt
Fortan drehte sich sein ganzes Leben um Wing Tsun. Er trainierte wie ein Besessener, nahm alle Strapazen auf sich, um Lehrgänge – auch im Ausland – zu besuchen, und wurde dafür 1993 mit der Prüfung zum 1. Lehrergrad belohnt. Für seinen damaligen Lehrer baute er innerhalb von zwei Jahren zwei Schulen auf. 1997 ging sein Traum von der ersten eigenen Schule in Erfüllung; im selben Jahr zog er mit ihr nach Stuttgart und legte die Prüfung zum 2. Lehrergrad ab. 2004 erhielt er den Sifu-Titel und den 3. Lehrergrad. Seit 2007 unterrichtet er hauptberuflich, seit 2008 in seiner Kampfkunstakademie in Stuttgart. 2010 wurde ihm der Meistertitel im Wing Tsun verliehen.
Lebenseinstellung
Wing Tsun war ursprünglich ein familiäres System – das fällt schon an den Titeln auf. In Familienverbänden ist man füreinander da und fördert einander. Genau diesen Anspruch stellt Wolfgang Haug an sich und seine Schüler. Als er selbst anfing, halfen sich die Schüler gegenseitig, um zu Lehrgängen zu kommen, unterstützten ihre Lehrer und waren auch außerhalb des Trainings füreinander da. Nach eigener Aussage hat ihn diese Gemeinschaft vor manchem Übel bewahrt und ihm in kritischen Phasen Halt gegeben.
Die Zeiten haben sich geändert, Wing Tsun wurde kommerzialisiert. Nicht so bei Wolfgang Haug: Neben der qualifizierten Vermittlung des Systems sieht er es als seine Aufgabe, den Schülern ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln – Wing Tsun kann Rückhalt, Richtlinie und Konstante im Leben sein.
Anspruch
Noch höhere Ansprüche als an seine Schüler stellt er an sich selbst und seine Fähigkeiten als Lehrer. Er verfeinert stetig seine Lehrmethoden, um jedem Einzelnen die Techniken und die konsequente Umsetzung der vier Prinzipien des Wing Tsun auf die für ihn verständlichste Art zu vermitteln – mit Engagement, Humor und viel Geduld. Dabei steht Ehrlichkeit stets im Vordergrund: Seine Schüler können sich darauf verlassen, dass er keine falschen Hoffnungen weckt und ihr Potenzial realistisch einschätzt.
Der Kampf
Bei aller Lebenseinstellung ist Wing Tsun in erster Linie kompromisslose Kampfkunst. Für Wolfgang Haug ist die Vermeidung von Auseinandersetzungen oberstes Gebot. Versagen jedoch alle Mittel der Deeskalation, ist sein Anspruch an das „Werkzeug“ Wing Tsun, dass jeder Konflikt schnell, mit größtmöglichem Selbstschutz und nachhaltig beendet werden kann. Das lernt man nur durch regelmäßiges Training – oder mit den Worten des Dalai Lama: „Wenn wir uns über lange Zeit hinweg Mühe geben, ist der Erfolg letztlich unausweichlich.“

Sifu · WTES Kampfkunstakademie
Vassilios Maragozidis
Begann im September 2000 mit Wing Tsun und Escrima und wurde nach fast 25 Jahren von Sigung Wolfgang Haug zum Meister ernannt. Seine Überzeugung: Die Vermeidung eines Konflikts ist die beste Selbstverteidigung.
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Ἦθος ἀνθρώπῳ δαίμων – „Der Charakter ist des Menschen Schicksal.“ (Heraklit)
Dem Klischee entsprechend interessierte sich ein kleiner Junge namens Vassilios Maragozidis fürs Kämpfen. Seine Vorbilder waren der starke Papa und der verrückte Onkel, aber auch Bruce Lee, Jackie Chan und natürlich Herkules. Die ersten Schritte führten ihn zu Karate, Judo und Boxen – doch dort fand er keine für ihn verständliche, optimale Art der Selbstverteidigung. Ihn interessierte Selbstverteidigung im Alltag.
Nach dem Militärdienst in Griechenland intensivierte er seine Suche. Sein guter Freund Gregor antwortete auf die Frage nach einer guten Schule mit einem Grinsen: „Vertrau mir, ich bring dich wohin.“ Im September 2000 begann sein erstes Training bei Sifu Wolfgang Haug – und die Anmeldung war schnell unter Dach und Fach.
Die eigene Schule
Mit dem 2. Schülergrad entstand ein neues Lebensziel: die eigene Kampfkunstschule. „Sihing, ich möchte irgendwann eine eigene Schule eröffnen“, sagte Vassilios zu seinem Lehrer. Sifu Wolfgang legte ihm den Arm auf die Schulter und sagte grinsend: „Vassili, trainier erst mal.“ Gesagt, getan: Nach neun Jahren Training wurde der Traum Wirklichkeit. Dahinter steht der Wunsch, Menschen beizubringen, sich selbst zu verteidigen, und einen Ausgleich zu Stress und Gewalt im Alltag zu bieten.
Erfahrung aus der Praxis
In 17 Jahren Security-Arbeit in der Nachtclubszene musste Vassilios seine Wing-Tsun-Techniken des Öfteren einsetzen. Sein Fazit: Die Vermeidung eines Konflikts ist die beste Selbstverteidigung. Ist ein Konflikt nicht zu vermeiden, sind die Techniken des Wing Tsun ein gutes Mittel, ihn schnell zu beenden und Schaden von sich und anderen abzuwenden. Oder, wie sein Opa immer sagte: „Wir hören erst auf zu lernen, wenn das letzte Stündchen geschlagen hat.“
Der Weg zum Meistertitel
Nach fast 25 Jahren kontinuierlichem und engagiertem Training in Wing Tsun und Escrima wurde Vassili von seinem Lehrer und Freund, Sigung Wolfgang Haug, zum Meister ernannt. Im Freundeskreis als der „verrückte WTler“ bekannt, der das Training immer dem Feiern vorzog, führte ihn seine Leidenschaft sogar nach Griechenland, wo er das Wing Tsun Escrima System etablierte und sich vor anderen Kampfkünstlern bewährte.

Sihing · Grappling
Grigoris Stylianidis
Trainiert Wing Tsun und Escrima seit seinem 13. Lebensjahr und hat heute den Lehrergrad inne. Er leitet das Grappling und gibt sein Wissen an Schüler aller Altersgruppen weiter.
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Geboren und aufgewachsen im Herzen von Stuttgart, hat sich Grigoris Stylianidis seit seinem 13. Lebensjahr der Kunst des Wing Tsun und Escrima verschrieben – unter der Anleitung seines Cousins, Sifu Vassilios Maragozidis. Auch Sigung Wolfgang Haug hat ihn auf seinem Weg zum Lehrergrad begleitet und seine Techniken perfektioniert.
Sein Training war mehr als das Erlernen von Techniken: eine Transformation, die Disziplin, Respekt und Selbstvertrauen in seinen Charakter einfließen ließ. Über die Jahre besuchte er zahllose Lehrgänge; heute ist er stolz, den Lehrergrad innezuhaben und sein Wissen an Schüler aller Altersgruppen weiterzugeben.
Escrima: die Dynamik des Stockkampfs
Im Escrima lernte er, Distanz zu überbrücken, Timing zu beherrschen und fließende Bewegungen auszuführen. Als Trainer weiß er: Wahre Stärke liegt nicht nur in körperlicher Überlegenheit, sondern auch im Verständnis physikalischer Effekte – Waffen sind als Verlängerung des eigenen Körpers zu sehen und nutzbar zu machen.
Seine Philosophie
Für Grigoris sind Wing Tsun und Escrima ein Weg, sich selbst zu finden. Die Kampfkünste lehren Respekt vor dem Gegner, Selbstdisziplin und kontinuierliche Verbesserung. Sein Ziel ist eine Gemeinschaft, die auf gegenseitigem Respekt aufbaut – und er unterrichtet mit derselben Hingabe, mit der er einst selbst gelernt hat.

Coach · Kickboxen
Leon Gloß
Leon Gloß leitet das Kickboxen für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren. Zu den Kickbox-Kursen
Die Vermeidung eines Konflikts ist die beste Selbstverteidigung.
— Sifu Vassilios Maragozidis
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